"Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose"
Von redaktion 26. Februar 2013 - 11:36

BabynamenChantal, Mandy, Kevin, Justin - Einer Studie der Universität Oldenburg zufolge geben Lehrer Kindern mit ungewöhnlichen Vornamen schlechtere Noten als Kindern mit klassischen Namen.

Die Lehrer gaben demnach an, dass sie aus der Erfahrung heraus bewerten könnten, dass Kinder mit bestimmten Namen eher aus der Unterschicht kommen, weniger leistungsstark und verhaltensauffälliger sind. Nur ein geringer Anteil warnte vor Pauschalisierung.

Auffällig schlecht bewerten die Pädagogen die Namen Chantal, Dennis, Justin, Jaquelin und Marvin. Die Negativ-Rangliste führte jedoch Kevin an. Eine befragte Lehrerin kommentierte: "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose."

Was ist Ihre Meinung? Gibt es Namen, die die Zukunft eines Kindes negativ beeinflussen können? Welche Vornamen stehen auf Ihrer Tabuliste - und welche gefallen Ihnen dagegen besonders gut? Diskutieren Sie mit!

P.S.: Was Experten empfehlen, können Sie hier lesen.

 (Foto: Comstock/Thinkstock)

Autor Beitrag
• 1
15. Januar 2014 - 19:28

Ich finde auch, dass jedes Kind einen Namen verdient. Nur schade ist, dass man im Vorfeld nicht weiß welcher passt. Als ich mir meinem Sohn schwanger war, da hat sich der Schlingel immer umgedreht. wir wussten bis zum Schluß nicht ob Junge oder Mädchen. Alle Bekannten sagten, das wird ein Mädchen. Du hast so viele Pickel und dein Bauch geht nach vorn und was weiß ich noch. Geboren habe ich, wie gesagt einen Sohn. Ich hatte 3 Vornamen-für Mädchen. Im Nachbarzimmer lag eine junge Frau, der ging es ähnlich. Nur die hatte eine Tochter bekommen. Ich sagte ihr meine ausgewählten Vornamen und sie mir ihre. Da war Enrico dabei und das gefiel mir. 


 
• 2
25. März 2013 - 19:06

Sowas ist ja schrecklich und überhaupt immer dieses Unterschicht Oberschicht Gehabe. Es gibt nachweislich viele Formen von Intelligenz wie z.B auch auf sozialer Ebene. Man kann Intelligenz nicht am Bildungsstatus ausmachen.

 

Generell finde ich es fragwürdig sich als etwas besseres zu fühlen weil man aus einer anderen "Schicht" stammt. Man hatte vielleicht Glück, vielleicht strengere Eltern ja und einfach mehr Chancen aber sich dann als etwas besseres zu fühlen...

 

Dieses ganze Schichten Gehabe ist albern, jeder Mensch ist gleichwertig nicht einer ist besser oder schlauer oder mehr Wert wie ein anderer Mensch. Aber so ist unsere Gesellschaft nun mal leider. Die Politik lebt es ja so vor.

 


 
• 3
4. März 2013 - 15:16

Ich erinnere mich noch gut an den Fim:Kevin allein zu Haus und plötzlich hieß bald jedes zweite Kind Kevin.

Ich denke ja das sollten die Eltern entscheiden aber sie sollten auch bedenken ,das man sein ganzes Leben so heißt.


 
• 4
28. Februar 2013 - 20:07

Bei uns in der Tageszeitung gibt es einmal in der Woche die neugeborenen Kinder zu sehen. Es ist schon erschreckend, was manche Eltern sich für Namen ausgesucht haben. Ich weiß noch ganz genau, was der Arzt nach der Geburt zu unserem Sohn sagte: "Endlich mal ein normaler Name...". Unser Sohn heißt Lukas.


 
• 5
28. Februar 2013 - 18:08

Mein Vorname ist ebenfalls sehr ausgefallen. Habe in meinem ganzen Freundes und Bekannentkreis niemanden mit dem Namen :Marietta.

Erst als eine ZDF Nachrichtensprecherin  mit dem gleichen Vornamen bekannt wurde, bekam ich oft zu hören, ah ja, wie Marietta SLO.....!


 
• 6
28. Februar 2013 - 9:48

Bei uns war es mit der Namensgebung schwierig da alle meinten ihre Meinung dazu kundzutun. Wir entschieden uns für Nicolas, wenn es ein Junge werden sollte, damals noch ein seltener Name. Es war der erste Nicolas im Ort und auch im Freundes- Bekanntenkreis. Mitterlerweile finde ich ein sehr häufiger Name, der uns immer noch gut gefällt. Für Mädchen finde ich Lena, Sophie und Carolin toll. Julia hat uns auch gefallen, nur gab es die schon so häufig.Entschieden haben wir uns für Katrin.

Der Meinung von  flipper1967 schliesse ich mich an Vor- und Nachname müssen zusammen passen.

Das Vorurteil gegenüber manchen Vornamen hat sich meist bestätigt.


 
• 7
28. Februar 2013 - 5:43

Ich finde,es kommt auch immer darauf an,woher ich komme. Französische Namen,die nicht alltäglich sind,muss man doch nicht wählen. Es kommt auch darsuf an,ob der Nachname dazu passt. Ein langer Vorname und ein langer Nachname sind auch nicht gut. Viele alte Namen sind wieder im Kommen,zB Rolf,Elisabeth und Johanna. Finde ich auch gar nicht schlecht,manchmal gewöhnt man sich gut daran wenn man es öfter hört. Chantal,Jacqueline oder Kevin sind Antinamen für mich,zu oft gehört und selten positiv verbunden. Man kann sich seinen Namen nicht ausssuchen und ich verstehe,dass Eltern etwas Besonderes wollen,aber das kann man auch im 2. Namen haben. Pepsi-Carola oder Donald geben doch eigentlich schon eine Garantie,dass das Kind ausgelacht wird. Ich mag auch keine Ankürzungen. Mir gefällt zB Nicole unheimlich gut,würde ich aber nie wählen für mein Kind,weil es immer eine Nicki sein wird. Schade.Trotzdem sollte man sich bei der Namensgebung nicht reinreden lassen,letztlich entscheiden es ja doch die Eltern.


 
• 8
27. Februar 2013 - 23:38

mein Username verrät, ich heiße Delphine. Meine Mama wollte damals einen anderen Vornamen für mich, den trage ich nun als zweiten Namen. Da es jedoch damals KEIN Modename war sondern dieser in der Familie meiner Großmutter seit Generationen vererbt wurde, war das dann eben so Unentschieden.

Meine ersten negativen Erinnerungen haben mit der schönsten aller TV-Serien für Kinder aus den frühen 1970er Jahren zu tun. Bis dahin war ich einfach Delphine oder Phinchen. Dann aber pfiff oder sang fast ausnahmslos jede/r dieses Intro, wenn ich in Sichtweite kam. Damals schwor ich mir: Sollte ich einmal Kinder haben, dann würde ich NIEMALS solch ausgefallene Namen wählen!! 

Beim ersten Kind wurden uns einige Vornamen "verleidet", weil jeder irgendwelche unschönen Abkürzungen parat hatte. Wir entschieden uns dann für den alten Vornamen Veronika. Bis auf ein paar blöde Lehrer kam bisher keiner auf die Idee,diesen zu verhunzen (und kaum einer kennt mehr das Lied "Veronika, der Lenz ist da"). Der kleine Bruder erfand mit 1 Jahr den Spitznamen "Noni", was sich dann sogar als tatsächlich existierende Frucht entpuppte.

Der kleinere Bruder bekam den schönen Vornamen Valentin, da er am 14.02. - unserem Hochzeitstag - geboren werden sollte. Das bot sich einfach an.

Für den Kleinsten im Bunde durften die Großen mitreden. Leander? Nee, das klingt doof (hätte mir z.B. gut gefallen) - Lennart? (Wäre damals meine erste Wahl gewesen, wenn die Große ein Junge geworden wäre) Nee, klingt zu hart. Peer? Eine Form von Peter, so heißt mein Bruder. Nee, wollen wir nicht, da fragen die Doofen immer gleich: Wer?

Die Überlegung der Großen war, die V-Tradition fortzuführen. Zudem litten beide eine zeitlang unter ihrem Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben V, da es in Bayern vielerorts üblich ist, diesen Buchstaben wie F auszusprechen. Also sollte auch er einen mit diesem Buchstaben bekommen. Nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid! So war also Victor von vornherein ausgeschlossen. Winken Nun heißt er Vincent. Und - was soll ich sagen? Im Gemeindeblatt sahen wir, dass dieser Vorname nach (oder durch) uns ein "Renner" wurde.

Heute gehört mein Vorname zu mir, aber richtig gut gefallen hat er mir nach "Flipper" nie mehr. Zwar ist es schön, nicht die 100. Marie, Sofie, Paula oder sonstwer zu sein. Aber jedem erklären zu müssen, wie die Eltern denn auf DEN Vornamen gekommen seien, zumal wir überhaupt NICHTS Französisches an uns haben und Preußen sind .......

Grausig finde ich die Entwicklung, einem "Allerwelts"-Nachnamen (diejenigen, die wie wir einen solchen tragen, mögen mir dies nachsehen) einen französischen Vornamen zu verpassen. Der Gipfel hierbei ist, wenn diesen die Eltern, die Verwandschaft etc. noch nicht einmal richtig aussprechen können! Dass die "Alten" dabei Schwierigkeiten haben, könnte man nachsehen. Aber nur, um sich von der Masse abzuheben ....... ? 

Naja, und dann die Ochsenknechts oder andere "Promis". Hier zählt doch nur, je "spinnerter" desto hipper: Wen interessiert, wo oder in welchem Zustand man war, als das Kind gezeugt wurde? 

Interessanter finde ich hingegen, welche Bedeutungen die Vornamen haben. Ob man Wohl und Glück des Kindes mit der Wahl eventuell beeinflussen kann?

Unsere Wegbereiterin Veronika ~ die Sieg Bringende. Valentin hat sich durch seinen errechneten Geburtstermin selbst seinen Namen "gegeben", dieser bedeutet "gesund, sich wohlbefindend", was für einen Menschen immer gut ist. Und zu guter Letzt kam unser Vincent - der SIEGER.

Statt immer nur etwas Ausgefallenes, Exotisches zu wählen, sollten sich die zukünftigen Eltern über den Klang und die Harmonie von Vor- mit dem Nachnamen Gedanken machen. Wenn der Nachname mit einem Vokal beginnt, sollte der Vorname nicht mit einem enden. Und wenn es dann unbedingt ein ausgefallener Vorname sein muss, dann bitte nicht auch noch eine abstruse Schreibweise!! Das arme Kind kommt aus den Erklärungen gar nicht mehr 'raus!! 

@ kirsche230: Ich denke, wenn man ein Mal mit einem Menschen eine negative Erfahrung machte, verbindet man mit dessen Vornamen automatisch Negatives. Seltsam ist m. E., dass sich das dann auch oftmals bewahrheitet. Bei uns ist das so mit dem Namen des heute, 27.02.2013, noch amtierenden Papstes. Obwohl in dem Wort das italienische Wort "bene" für "gut" steckt, kennen wir fast ausschließlich Jungs mit diesem Namen, die alle etwas verquer sind!  Wofür das dann wohl "gut" ist? Zunge ausstrecken

 


 
• 9
27. Februar 2013 - 23:13

Jede Eltern sollten daran denken, das die Kinder ihren Namen schon in der 1. Klasse schreiben können müssen.Wenn ich aber in den Kindergarten meiner Enkeltocher komme bezweifel ich,das manche Kinder ihren Namen bis dahin fehlerfrei sprechen können. Es gibt so schöne deutsche Namen, schade das diese immer mehr in Vergessenheit geraten. Die Eltern die ihren Kindern so außergewönliche unaussprechbare Namen geben, denken meiner Meinung nach nicht immer an die Kinder.


 
• 10
27. Februar 2013 - 21:35

Ich finde es schade das soviele Kinder immer wieder die Top 10 Namen bekommen.Viele sind ja wirklich schön,aber will man auf dem Spielplatz wirklich das sich 10 Kinder umdrehen wenn man sein eigenes ruft ? Es gibt doch auch so schöne seltene Namen.Jedes Kind ist einzigartig.Wieso soll sich das nicht auch im namen spiegeln. Die Vorverurteilung von Namen kenne ich aus dem Bekanntenkreis. Schade. Aber manches sitzt echt tief in den Menschen.In meiner Grundschulzeit gab es auch einen Kevin.Der war echt schlecht in der Schule und ist dreimal sitzen geblieben.So kann man schnell negatives mit einem Namen verbinden.

Bitte vor der Namenswahl nachdenken.Euren Kindern zuliebe.Jedes hat eine tolle Zukunft verdient. 


 
   
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