Gerade heute ist es wichtiger denn je, kleine Auftank-Inseln fürs Wohlbefinden im stressigen Alltag zu finden
Sich selbst immer wieder etwas Gutes zu tun ist nicht egoistisch, sondern eine Einzahlung in eine Art Lebensversicherung: Wer gelassen und zufrieden ist, kann Stress und Sorgen besser bewältigen. Und das ist in der heutigen Zeit mit all ihren Schwierigkeiten ungemein wertvoll.
Wie wichtig Wohlbefinden ist, beweisen neueste Studien: Kinder, die in den ersten Lebensjahren nicht genug Zuwendung bekommen, sind später unfähig, Mitgefühl zu empfinden. Denn die Nähe zu anderen Menschen ist der Boden, auf dem das Glück gedeiht – ein Glück, das Sie mit vielen kleinen Dingen hegen und pflegen können.
1 Seelen-Balsam
Eine gemütlicher Pflegenachmittag, ein Besuch bei der Kosmetikerin oder
eine feine Bodylotion – es hat gute Gründe, dass wir Frauen diesen
„Luxus“ so lieben. Wann immer unsere Haut sanft berührt wird – ob von
uns selbst oder von -anderen –, ereignet sich ein Wunder der
körpereigenen Chemie: Das Wohlfühlhormon Oxytocin wird freigesetzt und
schenkt uns inneren Frieden.
2 Mit viel Humor
Kein Witz: Es gibt spezielle Lachforscher – Gelotologen –, die die Auswirkung des Lachens ergründen. Sie raten zu „Erheiterung“ und empfehlen, so oft wie möglich Situationen und Menschen aufzusuchen, die zum hemmungslosen Kichern, feinen Schmunzeln oder echten Grölen anregen.
3 Grüne Welle
Blühende Wiesen, rauschende Wälder, kristallklare Seen – die Natur ist mehr als nur eine Kulisse für „Outdoor-Events“. Sie ist eine Quelle für Seelenfrieden und wird mittlerweile sogar von Psychologen ganz gezielt zur Behandlung seelischer Leiden genutzt.
4 Beste Pasta-Laune
Nudeln
machen glücklich – nicht nur, weil sie so lecker sind. Sondern vor
allem wegen der Kohlenhydrate, die die Bildung des Gute-Laune-Hormons
Serotonin kräftig ankurbeln. Foto: Knorr
5 Schlaf-Kur
Im Hamsterrad des Alltags bildet der Körper wahre Mengen des Stresshormons Adrenalin – und im Schlaf baut er es wieder ab. Gleichzeitig wird Serotonin ausgeschüttet, der Botenstoff der
Zufriedenheit. Gründe genug, mal wieder richtig schön auszuschlafen.
6 Abtauchen
Ob man es meditieren nennt oder sich Ruhe gönnen, ist eigentlich egal. Es geht vor allem darum, aus dem Karussell der Gedanken auszusteigen und innerlich zu verschnaufen. Wenn man das tut, werden im Gehirn Areale aktiviert, die für positive Emotionen zuständig sind. Das Tolle dabei: Mit jeder Minute „Training“ steigern diese Bereiche ihre Leistungsfähigkeit!
7 Spaßmacher
Sie denken nicht über Zufriedenheit nach, sie kichern sie einfach herbei. Und wenn wir Erwachsenen uns nur in ihre Nähe begeben, tun wir schon dadurch etwas für unser Glück. Warum? Weil die Lebensfreude von Kindern ansteckend ist! Foto: MEV
8 Freuden-Tanz
Sauerstoff strömt in jede Zelle und versorgt den Körper mit neuer Energie, Verspannungen lockern sich, das Gemüt hellt sich auf: Jede Form der Bewegung ist ein wahrer Stimmungs-Kick. Denn während der Kreislauf in Schwung kommt, werden Endorphine, die Glücksboten unter den Hormonen, frei-gesetzt – und Kalorien verbrannt.
9 Seelen-Song
Man sagt, Musik geht unter die Haut und meint damit, dass sie große Gefühle auslöst. Der berühmte Arzt und Glücks-Experte Dr. Eckhart von Hirschhausen weiß warum: „Medizinisch geht sie unter die Hirnrinde, nimmt den direkten Weg in die Zentren der Emotionen.“
10 Die friedliche Lehre von Harmonie und Gelassenheit
Mit seiner Weisheit bringt der 14. Dalai Lama eine friedvolle Freude in die Welt. Seine wichtigste Lebensregel: Denke an Respekt – vor dir selbst und vor anderen. Eine seiner schönsten Aufforderungen an die Menschen: „Widme dich der Liebe und dem Kochen mit wage-mutiger Sorglosigkeit!“
11 Dufte Gefühle
Gerüche sind für unser Hirn eine Art Puzzlespiel: Es zerlegt sie zunächst in ihre Einzelteile, ehe es sie mit gespeicherten Informationen vergleicht. Und dann passiert es: Erinnerungen an schöne Momente der Geborgenheit werden geweckt! Wir schnuppern den Duft der Freude! Foto: Green Gate
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