Handtaschen-Psychologie
Zeig mir deine Tasche und ich sage dir, wer du bist!?
... ja, das funktioniert wirklich. Machen Sie den Praxistest: Leeren Sie Ihren täglichen Begleiter einfach mal aus. Was kommt zum Vorschein? Längst vergessen Geglaubtes? Nur Nützliches? Glücksbringer oder lose Münzen? In Lisa Nr. 1 vom 27.12.2012 werden Handtaschen-Geheimnisse gelüftet. Zusätzlich haben sich für Lisa freundeskreis zwei weitere Handtaschen-Trägerinnen getraut – und ihre Habseligkeiten vor dem Soziologen und Handtaschenexperten Jean-Claude Kaufmann ausgebreitet. Was er sagt, lesen Sie hier.
Experte: Jean-ClauDe Kaufmann ist Soziologe und Autor. Aktuelles Buch: „Privatsache Hantasche“, UVK Verlag, 19,99 Euro
Die Sanftmütige
DER EXPERTE: Ist dies eine Tasche, ein Kopfkissen oder ein Kuscheltier? Das Fell wirkt so weich, man möchte direkt seinen Kopf darauf ablegen oder es streicheln. Mit Herz und flauschigem Pompon ist selbst der Schlüsselanhänger von Liebe und Sanftheit geprägt. Ebenso die butterweichen Lederhandschuhe – und die Pralinen warten bestimmt nur darauf, von der Trägerin verschenkt zu werden. Das Aspirin steckt sie vorsorglich ein, um schwierige Lebenslagen zu überwinden. Sie scheint es aber nicht oft zu brauchen. Die Packung sieht wie neu aus. Und sie achtet auf ihre Gesundheit, was das Obst in ihrer Gute-Laune-Kuscheltasche verrät.
DIE TRÄGERIN: Naja, so richtig verstanden fühle ich mich nicht. Ich bin zwar sensibel und sanftmütig, aber nur weil ich flauschige Dinge mag, heißt das ja nicht, dass ich nicht auch anders kann. Ich bin tatkräftig und konzentriere mich momentan auf das Notwendigste und bin sparsam, deshalb habe ich zum Beispiel kein Handy, und bin sehr ordnungsliebend. Deshalb ist meine Tasche immer sehr aufgeräumt.
(Foto: Barbara Batschauer)
Die Fürsorgliche (Neu-Mama)
DER EXPERTE: Um diese Tasche zu deuten braucht es keinen Experten: Sie gehört einer Jungmama, die 24 Stunden am Tag für ihr Baby da ist. Die Last versüßt sie sich mit einer Muffin-Tasche. Trägt der Papa sie auch? Vermutlich nicht, wie die meisten Väter … Alles ist eher verspielt, in Pastellfarben. Interessant ist, dass sie keine eigene Tasche hat, sie steckt ihr Portmonaie, Schlüssel mit Riesenanhänger (wohl zum schnellen Wiederfinden) und ihr Handy mit hinein. Hier dreht sich alles um den Nachwuchs, Mamas persönliche Dinge müssen sich unterordnen ... Allein die Partitur weist auf ein Hobby hin - oder den Beruf?
DIE TRÄGERIN: Haha, genau getroffen! Jim hat mein altes Leben komplett auf den Kopf gestellt und es dreht sich wirklich alles nur um ihn - zumindest meistens. Und es stimmt: Der Papa trägt die Tasche nicht. Auch die Noten haben leider nichts mit Job oder Hobby zu tun. Sie stammen aus unserem Pekip-Kurs, es ist ein Schlaflied, das wir am Ende immer zusammen singen.
(Foto: Anna Leitz)
Verlosung
... aber nicht genug: Wie der Blick in und auf unsere liebste Tasche unsere Zukunft positiv beeinflussen kann, verrät Feng Shui-Expertin Susanne von Byern im Interview. Sie würden das auch gerne ausprobieren? Drei Handtaschenanalysen inklusive Beratung verlosen wir auch noch. Schreiben Sie uns mit dem Betreff „Handtasche“ an lisa@burda.com. Die Gewinner werden bis zum 20. Januar 2012 von uns benachrichtigt.
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Meine Handtasche ist eigentlich ganz aufgeräumt. Geldbörse, Papiere, Notizbuch in dem einen Fach, Kugelschreiber und ein bisschen KrimsKrams im anderen Fach. Von Zeit zu Zeit wird Unnützes aussortiert, dabei kommt dann manchmal auch ein verlorengegangener Gutschein zum Vorschein :-) Meine Tasche muss auch immer genug Platz haben, damit noch eine Kleinigkeit zum Trinken für meinen Kleinen mit hinein passt.
Editiert am 29. Dezember 2012 - 17:55 von pauli 71 29. Dezember 2012 - 17:50