Mit der richtigen Milch wird alles gut
Sie ist unsere erste Nahrung – die Milch. Dass wir als Erwachsene weiterhin Säuglingskost trinken, war ursprünglich genetisch nicht vorgesehen. Nach dem Abstillen verloren die ersten Menschen recht bald wieder die Fähigkeit, den enthaltenen Milchzucker im Darm zu spalten, sprich Milch zu verdauen. Erst mit der Viehwirtschaft in Europa entwickelten viele Menschen die Fähigkeit, auch im Erwachsenenalter Laktase zu bilden. Noch heute verfügen aber nicht alle Menschen über dieses Gen. In Südamerika fehlen 70 Prozent der Bevölkerung das Enzym Laktase, in Südostasien sogar 98 Prozent. Nur selten tritt ein Laktasemangel schon bei Geburt auf. In der Regel entwickelt er sich erst im Laufe des Lebens. Das erklärt, warum viele Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen die Diagnose erhalten. Auf Dauer entgeht aber niemand der primären Milchzuckerunverträglichkeit. Denn: Mit wachsendem Alter produzieren wir weniger Enzyme. Die Folge: Spürt der eine um die 40 regelmäßig nach zwei Kugeln Eis ein Grummeln im Bauch, ist ein anderer mit 60 Jahren vielleicht noch beschwerdefrei. Die individuelle Veranlagung entscheidet darüber, wie viel Laktose wir vertragen und im Dünndarm aufnehmen können.
Volksleiden ernst nehmen

Ungefähr 70 Prozent der Patienten mit angeborenem Laktase-Mangel leben mit einer milchzuckerarmen Diät beschwerdefrei. Beim restlichen Drittel kann eine Kombination mit Reizdarm-Syndrom zugrunde liegen, die ärztlich überprüft werden sollte. Zum Glück gilt für alle: Der Verzicht auf das nahr- und schmackhafte Grundnahrungsmittel Milch gehört der Vergangenheit an, seit Hersteller wie OMIRA das „Volksleiden“ ernst genommen haben und laktosefreie Milch und Milchprodukte aller Art herstellen. Im Sortiment sind heute nicht nur Sahne, Butter und Frischmilch, sondern auch ein breites Sortiment aus Käse, Joghurt, Pudding, Eis, Frischkäse oder Schokomilch. Der Trick: Die in frischer Kuhmilch enthaltene Laktose wird bereits bei der Aufbereitung in ihre Bestandteile Glukose und Galaktose gespalten, die auch laktoseintolerante Menschen problemlos verwerten können. Übrigens: Auch kochen und backen lässt sich mit laktosefreien Milchprodukten ebensogut wie mit den normalen Produkten! Foto: MEV
Keine Angst vor Diät
Wer denkt bei dem Stichwort „Diät“ (griechisch für Lebensweise) nicht spontan an langweilige, triste Schonkost, freudlose Mahlzeiten? Weit gefehlt! Die Lust am Essen und Kochen, an neuen oder exotischen Gerichten und Tafelrunden im Freundeskreis muss Ihnen nicht vergehen, wenn Sie Ihre Ernährung umstellen. Es gibt nämlich viele Möglichkeiten zum Ess- und Kochgenuss ganz ohne Milchzucker. Was halten Sie etwa von feiner Erbsencremesuppe mit frischem Knoblauch, Koriander und Limettensaft, garniert mit gebratenen Garnelen? Oder von Auberginencouscous mit Zitronengras und Minze kombiniert mit einem Mango-Lassi? Bücher mit Genuss-Rezepten finden Sie im Buchhandel und z. B. auch regelmäßig in LISA Kochen & Backen.
Tagebuch hilft bei der Ernährung
Eine einfache Methode, um einer wie auch immer gearteten Lebensmittel-unverträglichkeit auf den Grund zu gehen: Führen Sie Ihr persönliches Ernährungstagebuch. So vermeiden Sie zahlreiche fruchtlose Arztbesuche und eine quälende Zeit unklarer, aber immer wiederkehrender Beschwerden.
So geht es: Notieren Sie sich möglichst genau, was und wie viel Sie essen und trinken und wie Ihr Körper darauf reagiert. Schon nach wenigen Tagen bekommen Sie ein Gefühl für Zusammenhänge, für Nahrungsmittel, die Ihnen gut und andere, die Ihnen weniger gut bekommen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise! Beginnen Sie zu experimentieren. Meiden Sie tageweise Lebensmittel, die offensichtlich unverträglich sind, ersetzen Sie sie durch Ihnen bekömmlichere. Testen Sie, ob auch kleine Mengen weniger bekömmlicherer Lebensmittel Sie belasten. Auch wenn Sie einen Ernährungsexperten um Rat und Hilfe bitten wollen, ist das Tagebuch hilfreich!
Diagnose per Atemtest
Bleibt eine Laktose-Intoleranz unerkannt und langjährig unbehandelt, kann sie weitere Erkrankungen wie Depressionen, Stoffwechselstörungen und Allergien auslösen. Um sie zweifelsfrei nachzuweisen, gibt
es verschiedene Verfahren. Die schnellste und am weitesten verbreitete Methode ist der Atemtest beim Gastro-enterologen.
Der Patient trinkt zum Frühstück ein Glas Wasser mit 50 g Milchzucker. Davor und im Stundenabstand dreimal danach nimmt der Arzt eine Atemprobe, die er auf Wasserstoffgas untersucht. Denn: Nicht verwerteter Milchzucker gelangt in tiefere Darmabschnitte, wo die Darmbakterien ihn zu Milchsäure, Essigsäure, Kohlen-dioxid, Methan und Wasserstoff umwandeln. Das Wasserstoffgas gelangt über Darmschleimhaut und Blut in die Lunge. Der Patient atmet das Gemisch aus – ein deutlicher Hinweis auf die Intoleranz.
Bluttest: Statt der Atemluft wird der Blutzuckerspiegel gemessen. Steigt er nicht oder zu gering nach der Einnahme des gelösten Milchzuckers, gilt die Diagnose als gesichert. Weiteres Verfahren: Der Belastungstest. Eine Woche lang wird auf Milchprodukte verzichtet und beobachtet, ob noch Beschwerden vorliegen. Danach wird wieder laktosehaltig gegessen. Kehren die Beschwerden zurück, gilt das als deutlicher Hinweis auf die Intoleranz.
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Ich habe meinem Mann die Kaffeesahne unbemerkt in den Kaffee getan - er hat nichts gemerkt. Aber als ich sie ihm dann abot, wollte er sie nicht - naja.
Gestern habe ich Tomaten-Sahnesauce gemacht. Die Grundmischung kam aus der Tüte. Ich meine, dass die lactosefreie Sahne die Mischung viel cremiger macht als die normale Sahne.
Die Sahne hat mich sowieso positiv überrascht. Geschlagen und in den Kühlschrank gestellt, wird sie zwar weicher, sieht aber viel besser aus als eine normale Sahne. Gut gekühlt schmeckt sie besser.
28. Februar 2009 - 9:08hallo
27. Februar 2009 - 20:11mein mann hat heute ien feines kräutergeschnetzeltes mit der laktose sahne
verfeinert
einfach prima
danke schön
super fein
moni michl
hallo
habe mit meinem thermomix wunderbare windbeutel gemacht
und mit der laktosen frei sahne mit vanille geschmackt die windbeutel verfeinert
schmeckte alles´n sehr sehr gut
danke gerne wieder
26. Februar 2009 - 20:54Ich habe meinen Quark selbst gemacht, ist sehr gut geworden und schmeckt prima.
26. Februar 2009 - 14:59Habe meinen Kolleginnen und Kollegen einen Mohrenkopfkuchen mit MinusL-Produkten gebacken.
Die waren alle total begeistert, wie gut der Kuchen doch schmeckt. Und meine beiden Kolleginnen, die auch an einer Laktose-Intolleranz leiden, haben sich riesig gefreut!
Bild folgt!
26. Februar 2009 - 13:39Kommentar hinzufügen